Mit vorhandenen Mitteln die Effizienz erhöhen 61 Prozent der IT-Manager beantworten die Frage, ob sich ihre IT effizienter betreiben ließe, mit einem klaren Ja. Das ist im Prinzip eine gute Nachricht, insbesondere in Zeiten knapper Kassen und bei Wettbewerbsdruck. Der nächste Schritt ist nun, genau zu überlegen, wo sich Einsparpotenzial befindet. Symantec hat Ansatzpunkte zusammengestellt. Sie reichen vom Betrieb des Rechenzentrums bis hin zu Management von Backup und Archiv. Speicher konsolidieren: Dedizierte, fest mit einem bestimmten Server verbundene Plattensysteme werden aufgelöst und die Speicher in einen zentralen Speicherpool überführt, auf den alle Server schnellen Zugriff haben. Dieser zentrale „Shared Storage“ spart nicht nur Kosten. Er sorgt außerdem für Hochverfügbarkeit. Die Kosten für Rechenzentrumsleistungen weiterbelasten…: Ein Verbraucher spart nur dann, wenn die Kosten spürbar sind. Daher sollte man die Rechenzentrumskosten jeweils der Applikation oder Business Unit zuordnen können, bei der sie entstehen. …und Service Levels differenzieren: Nicht alle Applikationen und Daten brauchen eine maximale Verfügbarkeit. Daher ist es sinnvoll, verschiedene Service Levels – zu verschiedenen Kosten – anzubieten. Die Klassifizierung von Daten ist nur einer der möglichen Ansätze dazu. Thin Provisioning anwenden: In der Regel wird Speicherplatz überprovisioniert, damit kein Engpass entsteht. Eine Vorsichtsmaßnahme, die die Ressourcen stark belasten kann. Thin Provisioning hilft, Speicherplatz zurück zu gewinnen, um den Netto-Füllgrad der Speichersysteme zu erhöhen. Beim Backup unternehmensweit deduplizieren: Egal, wie viele Server im Einsatz sind – mehrfach vorhandene Dateien und Dateiblöcke sollten in jedem Fall nur einmal gespeichert werden. Und das auch dann, wenn sie sich auf verschiedenen Servern befinden. Dadurch lässt sich die Datenmenge deutlich reduzieren. Platz schaffen auf dem Primärsystem:
Die Ressourcen der Primärsysteme sind teurer als die des Archivs. Daher sollte alles, was sich nicht im direkten Zugriff befinden muss, ins Archiv verschoben werden – zumal moderne Systeme auch hier den sekundenschnellen Zugriff möglich machen. Lifecycle-Management strategisch nutzen: Daten werden älter und damit weniger relevant. Auch das lässt sich nutzen, um Kosten zu senken. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, die Daten am Ende Ihres Lebenszyklus zu löschen. So vermeidet man Datenmüll.
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